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Powerfrau Verena Wriedt

Powerfrau Verena Wriedt

Welcher DTM Fan kennt sie nicht? Seit beinahe zehn Jahren moderiert Verena Wriedt bereits die Serie auf Englisch, die in 220 Ländern und Regionen übertragen wird. Style & Race traf die sympathische Journalistin, welche ntv-, Event- und DTM-Moderatorin ist, zum Interview und unterhielt sich mit der Wahlberlinerin über ihren Einstieg in den Motorsport, ihren persönlichen Style auf der Rennstrecke sowie ihr lustigstes Erlebnis mit David Coulthard. Welchen Fahrer Verena sexy findet und wie ihre Vorbereitung auf ein Rennen aussieht, lest ihr jetzt!

Verena, hat dich der Motorsport schon immer fasziniert, oder wie hat sich diese Tätigkeit entwickelt? 

Ich habe schon früher ein wenig die DTM und die Formel 1 verfolgt, als ich 2008 einen Anruf bekam, dass eine englischsprachige Moderatorin für die DTM gesucht wird. Ich wollte dem Projekt eine Chance geben, denn letztendlich bin ich Journalistin, die sich in jedes Thema hineinboxt. Zudem fand ich Motorsport spannend und probierte es einfach einmal aus. Nun, fast zehn Jahre später, bin ich noch immer bei der DTM! Es war ein Zufall, dem ich sehr dankbar bin, da ich vom Motorsport total fasziniert bin und diesen Job einfach liebe! Ich durfte damals auch für die Formel 1 einiges machen, moderierte für Mercedes Benz viele Premieren und hatte das Vergnügen, die Weltpressekonferenz von Michael Schumacher’s Comeback zu moderieren.

Du lernst bei deiner Arbeit viele verschiedene Fahrer kennen. Hast du einen Favoriten?

Dadurch, dass ich so viele Fahrer kenne, ist es für mich immer schwer, diese Frage zu beantworten. Ich kenne einige seit Jahren persönlich gut. Ich sage es einmal so: Es gibt keinen, den ich nicht mag. Ich bin jedoch ein sehr, sehr großer David Coulthard Fan! Er ist ein toller Mann, ein super Kommentator und ein Mensch, mit dem man durchaus Pferde stehlen könnte.

Wie sieht deine Vorbereitung auf ein Rennwochenende aus?

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich immer auf mein Bauchgefühl höre. Ich bin ein unglaublich spontaner Mensch und daher gibt es auch keine große Vorbereitung. Natürlich habe ich Themen wie das Reglement etc. im Kopf, die Fahrer kenne ich zum größten Teil auch seit Jahren. Letztendlich verfolge ich aber das Qualifying und das Rennen und entscheide aufgrund dessen, welche Fragen ich stelle.

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Dieses Jahr wurden die Startplätze in der DTM auf 18 reduziert. Wie siehst du diese Veränderung?

Ich finde es persönlich eine gute Veränderung. 18 ist eine Zahl, bei der man sich auf jeden Fahrer konzentrieren kann. Es ist eine überschaubare Größe und es erleichtert den Fans, den Überblick zu behalten.

Verfolgst du auch andere Rennserien?

DTM und Formel 1 natürlich! Rallyecross finde ich aber auch unheimlich spannend. Mattias Ekström mag ich zum Beispiel als Fahrer sehr gerne. Bei einem Event unterhielten wir uns ein wenig über die Serie, die ich bis dahin noch nicht kannte. Mittlerweile bin ich ein absoluter Fan! Es ist eine tolle Serie und sie ist es wert, weiter gepusht zu werden.

Ein anderes Thema, das vielleicht noch nicht so sexy ist, ist die Formel E. Zum einen ist es die Zukunft, zum anderen sind tolle Fahrer dabei! Wenn der Event in meiner Heimatstadt stattfindet, werde ich für NTV darüber berichten. Darauf freue ich mich schon sehr!

Du bist vor der Kamera für jeden Spaß on und off track zu haben. Welches Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vor einigen Jahren habe ich DTM Backstage moderiert und endete im Motorhome von David Coulthard, welches übrigens Luxus pur ist! Er führte mich durch sein Reich und zeigte mir auch seinen „Laundry Room“, in dem er zum Entspannen gerne Wäsche wäscht. Ich dachte mir noch, dass er mich veräppeln möchte, denn das entspricht nicht ganz dem sexy Image, welches ich von David im Kopf hatte. Irgendwann kamen wir dann sogar auf seine Boxershorts zu sprechen und hatten einen wahnsinnigen Spaß. Das ist das Tolle, dass man gerade in der DTM so nahe an die Fahrer kommt und mit ihnen die lustigsten Momente erleben kann.

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Wie würdest du deinen Style auf der Rennstrecke beschreiben?

Dadurch, dass ich die DTM live moderiere, muss ich während dem Qualifying und dem Rennen einen Rennanzug tragen. Insofern liebe ich es bequem mit einer schwarzen Leggings oder einer schwarzen Strumpfhose, ein Top darüber, welches ich schnell ausziehen kann und ein Tank Top darunter. So kann ich mich schnell in den Anzug werfen. Es ist daher kein Geheimnis, dass ich meist zerfleddert aussehe 🙂 Im Motorsport gibt es keine Maske, Eitelkeit ist fehl am Platz. Das macht es aber authentisch!

Absolutes Fashion No Go an einem Rennwochenende?

High Heels haben auf der Rennstrecke nichts verloren. Natürlich gehört ein entsprechendes Styling gerade bei dem Kultfaktor der Formel 1 dazu, um zu sehen und gesehen zu werden. Ich muss aber sagen, dass ich keine tragen würde – ich halte diese für ein absolutes no go.

In einem meiner ersten Rennen vor fast zehn Jahren, hatte ich offene Sandalen an. Der Security fand das weniger lustig, da ein festes Schuhwerk an der Strecke Pflicht ist.

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Welcher Rennfahrer hat deiner Meinung nach den besten Style in der DTM?

Ich muss dazu sagen, dass ich die Jungs meist im Rennanzug oder in ihrer Teamkleidung sehe. Vielleicht mache ich mich damit unbeliebt, aber ich muss gestehen, absoluter Lewis Hamilton Fan zu sein. Ich folge ihm auf Instagram und er ist einfach eine „coole Sau“! Ich finde ihn sexy (obwohl er super klein ist) und ich mag seinen Style.

 



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