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Actionmodel und Powerfrau Miriam Höller

Actionmodel und Powerfrau Miriam Höller

Miriam Höller, vielen bekannt aus Germany’s Next Top Model, ist eine echte Powerfrau! Ob als moderierende Stuntfrau oder Actionmodel, sie gibt immer Vollgas. Vor kurzem wagte sie den nächsten Schritt und machte den Rennlehrgang um anschließend im Audi TT Cup mitzufahren. Von der sympathischen Blondine werden wir mit Sicherheit noch viel hören!

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Miriam, du bist eine moderierende Stuntfrau und Actionmodel. Wann hast du deine Leidenschaft für diese außergewöhnliche Tätigkeit entdeckt?

Schon sehr früh, ich war als Kind immer eher ein kleiner Rabauke als ein süßes Mädchen. Ich bin mit Jungs groß geworden und habe es geliebt, mich mit ihnen zu messen. Später im Stuntberuf kam mir der eher forsche Umgang zugute, denn ich wusste schon in jungen Jahren, dass ich Stuntfrau werden will. Ich habe Actinfilme geliebt und immer
gehofft, dass ich irgendwann mal eine dieser Actionheldin sein werden.

Du hast regelmäßige Auftritte bei „GRIP – Das Motorsportmagazin“ und „Alarm für Cobra 11 – die 11 spektakulärsten Stunts“ und stellst dort deine Stunt- und Fahrkünste unter Beweis. Welches Ziel verfolgst du im TV Bereich?

Die Frage spiegelt schon genau das wider, wofür ich stehe. Action, Abenteuer, Sport, Auto..
Durch meinen Stuntberuf bin ich in einer sehr männerdominierten Welt groß geworden, habe viel über Auto, Action, aber auch über die Gefahren und seine Grenzen gelernt. Das kann ich nun super in meinen Moderationen anwenden. Mir ist dabei wichtig, immer ich selbst zu sein, authentisch und emotional über das zu sprechen, was ich gerade erlebe und denke und
das dem Zuschauer zu vermitteln.

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Im Mai 2016 hast du beim Audi Driving Experience Center den Lizenzlehrgang erfolgreich absolviert und kurze Zeit später im Audi TT Platz genommen. Werden wir dich in Zukunft öfter im Renncockpit sehen?

Ich denke eher nicht, ich bin ja keine Rennfahrerin. Der Grund für meinen Gaststart war die Moderation beim 24h Rennen am Nürburgring. Ich bin den Audi TT Cup mitgefahren, um den Zuschauern nahe bringen zu können, ob jemand, der nicht von klein auf im Kart gesessen hat, überhaupt Rennfahrer werden kann und eine Chance hat, vorne mitzufahren. Genau das machen Tests und abenteuerliche Moderationen aus. Mir ist schnell aufgefallen, dass man keine Chance hat und dass Sieg und Niederlage im Rennsport sehr nah zusammenliegen. Es war wieder ein toller Job, um den Zuschauern eine Sportart und ein Abenteuer näher zu bringen.

Mit RTL Nitro hast du beim 24h Rennen am Nürburgring den Weltrekord für die längste TV-Übertragung eines Live-Sport-Events mit 25 Stunden und 50 Minuten geknackt. Wie hast du das 24h Rennen miterlebt und für wen hast du persönlich mitgefiebert?

Als Kind habe ich mit meinem Papa schon das 24h Rennen besucht, damals habe ich es natürlich ganz anders wahr genommen als heute. Es war eine tolle Erfahrung, den Teams und Fans in der Boxengasse so Nahe zu sein und dem Zuschauer dieses Feeling zu vermitteln. Nach den 25 Stunden und 50 Minuten war ich aber ehrlich gesagt ganz schon platt von so vielen Eindrücken, denn eines ist sicher, die Motorsportfans sind echt eingefleischte Fans die rund um die Uhr Party machen.

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In den letzten paar Monaten hast du erste Rennluft hinter dem Steuer geschnuppert. Gibt es ein bestimmtes Rennen, an dem du gerne teilnehmen möchtest?

Beim Auto TT Cup ist mir besonders aufgefallen, wie wichtig die Bindung zwischen Mensch und Maschine ist. Beim gesamten Training, Qualifying und Rennen wurde ich mit dem Audi nicht richtig eins, das war 2010 im VW Scirocco Cup ganz anders. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, meinen Wagen besser kennenzulernen und ihn handeln zu können, wäre daraus sicher eine Liebesgeschichte geworden. So blieb es bei einem Kampf zweier Gladiatoren 😉 Das 24h Rennen selbst reizt mich sehr, denn es ist ein großer Unterschied, ob man allein im Auto um den Sieg kämpft, oder taktisch über so viele Stunden ein Rennen und die Motivation im Team aufrecht erhält.

Sind bereits weitere Rennteilnahmen geplant?

Nein leider nicht, ich bin bis Saisonende ausgebucht mit den Dreharbeiten zur neuen Autosendung „Autoquartett“ auf RTL Nitro, die im Herbst on air geht. Eine geniale Sendung für Autoliebhaber, die das Kartenspiel schon als Kind gespielt haben. Wir spielen es jetzt mit echten und wie man es aus dem Spiel kennt, außergewöhnlichen Autos und haben dabei immer noch einen Promi zu Gast. Für den Zuschauer ist es sicher lustig, uns gewinnen und scheitern zu sehen. Nach der Winterpause werde ich dann die Augen für weitere Rennteilnahmen aber wieder offen halten.

Die Frauen im Motorsport sind nach wie vor in der Unterzahl. Wie siehst du diese Thematik als echte Powerfrau? Gibt es vielleicht sogar Vor- oder Nachteile?

Es wird immer so sein, dass mit wenigen Ausnahmen Männer in ihren Bereichen bleiben und Frauen in ihren. Was aber nicht heißt, dass man die Ausnahmen nicht ernst nehmen oder schätzen sollte. Man sieht das ja oft in Rennserien, bei denen Frauen mitfahren. Welcher Mann möchte in einem männerdominierten Sport schon gegen eine Frau verlieren? Keiner, und so bringen wir Frauen immer etwas Würze mit rein.

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Für mehr Infos zur sympathischen Stuntfrau, könnt ihr jederzeit gerne auf ihre Website gehen 🙂

http://www.miriamhoeller.de

 



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