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Driver talk mit Norbert Siedler

Driver talk mit Norbert Siedler

Style & Race bat den österreichischen GT-Fahrer Norbert Siedler zum Gespräch. Er verriet, wie er seine Karriere im Motorsport begann, was er sich von der Saison 2017 erhofft und wie er die Chancen für HB Racing in der ADAC GT Masters einschätzt.

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Wie hat für dich der Weg in den Motorsport begonnen?
Mein Papa, der schon zu früheren Zeiten als Mechaniker mit Gerhard Berger unterwegs war, kaufte ein Go Kart, um mit seinen Freunden Gas zu geben. Gleich beim ersten Mal war ich schneller als die anderen und somit ist er der Mechaniker geblieben und ich konnte meinen Spaß haben. Mit neun Jahren begann ich also meine Rennkarriere! Ein großes Dankeschön gilt meinem Papa für die tolle Zeit!

Was bedeutet es dir, professioneller Rennfahrer zu sein?
Es gibt nichts Schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen. Ich bin all jenen sehr dankbar, die es mir ermöglicht haben, Rennfahrer zu werden.

Du hast eine kleine Tochter. Denkst du, dass sie auch Motorsportfan wird, oder vielleicht sogar selbst hinter das Steuer möchte?
Leni soll das machen was ihr gefällt, solange es nichts mit dem Motorsport zu tun hat.

Norbert, deine Heimat hast du im GT Sport gefunden. War es jemals Thema, im Formel Sport zu bleiben?
Im Formelsport wird noch viel mehr Budget gefordert, um es bis in die Königsklasse zu schaffen. Daher bin ich sehr froh, dass ich in den GT Sport gewechselt habe.

Du fährst 2017 in der Blancpain Series und in der ADAC GT Masters. Welche der Serien siehst du als größere Herausforderung?
Beide Serien sind extrem stark besetzt und es muss jedes Detail stimmen, um ganz vorne dabei zu sein.

Dein Terminkalender ist mit mehr als 20 Rennen ziemlich voll. Kennst du noch so etwas wie Lampenfieber bevor du ins Auto steigst?
Nein, Nervosität ist zwar immer noch da, aber mittlerweile habe ich schon die Erfahrung und gehe relativ gelassen in ein Rennen.

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Wie bereits im Vorjahr, startest du auch 2017 für HB Racing in der ADAC GT Masters. Wie schätzt du euer Potential für diese Saison ein?
Wir dürfen uns jetzt nicht auf dem vierten Platz von Oschersleben ausruhen. Das Potential, unter die Top 5 zu kommen, ist definitiv vorhanden!

Du teilst dir die Startnummer 7 mit Lamborghini Werksfahrer Marco Mapelli. Würdest du sagen, dass du dir von ihm noch das ein oder andere in Punkto Lamborghini Handling abschauen kannst?

Wir ergänzen uns sehr gut! Es hilft immer einen Lamborghini Fahrer an Bord zu haben und Marco war für uns im Winter definitiv ganz oben auf der Liste.

Die Serie hat sich gut entwickelt und hat sehr starke Fahrer. Wie schätzt du die Chancen für die Lamborghinis ein?
Unser Auto ist gut und hat definitiv alles, um vorne mit zu fahren. Der Rest hängt von der BOP ab.



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