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Driver Talk mit Florian Spengler

Driver Talk mit Florian Spengler

Am Wochenende macht die ADAC GT Masters in Zandvoort halt. Nach sechswöchiger Pause ist HB Racing Pilot Florian Spengler bereit, wieder voll anzugreifen. Es soll erneut um Punkte gefahren werden! Doch nun erst einmal zum Gespräch mit dem sympathischen Deutschen!

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Wie hat für dich der Weg in den Motorsport begonnen?
Als kleiner Junge war ich fast jedes Wochenende mit meinen Eltern auf der Kartstrecke in Bopfingen, weil mein Vater aktiv Kart gefahren ist. Es dauerte nicht lange bis mein Bruder und ich ein selbst gebautes Kart von unserem Vater bekamen. Die Chance, diesen Sport professionell zu betreiben, haben wir leider nicht genutzt, sonst hätte ich meine Fähigkeiten im Rennsport viel früher unter Beweis stellen können. Danach kam ich zum Motocross. Schlüsselbeinbruch, Kreuzbandriss, spektakuläre Stürze, mehrere Krankenhausaufenthalte und viel verbogenes Material waren die Folge. Erst relativ spät, mit 18 Jahren, bin ich auf die Volkswagen Motorsport Seite gelangt und habe mich dort für einen Basis Lehrgang angemeldet, womit der Grundstein für meine Motorsportkarriere gelegt war.

Was bedeutet es dir, Rennfahrer zu sein?
Es ist ein tolles Gefühl, sich am Limit zu bewegen und seine Grenzen auszuloten und das in einem Rennfahrzeug. Ich bin stolz und dankbar diesen Traum zu leben.

Hat dich der Schritt zu den Formel-Serien jemals gereizt?
Ich hatte einmal die Möglichkeit einen Formel Renault 2.0 am Red Bull Ring zu fahren. Es ist ein mega Gefühl, aber mit einem Dach über dem Kopf fühle ich mich wohler.

Früher bist du auch Motocross gefahren. Wird es jemals ein Comeback auf zwei Rädern geben?
Ich möchte auf jeden Fall mal wieder fahren, da viele Kollegen von mir noch aktiv sind, aber ein Comeback wird es nicht geben.

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Du startest bereits seit 2011 in der ADAC GT Masters. Wie siehst du deine Entwicklung sowie die der Serie an sich?
Die Serie hat sich in den letzten Jahren extrem gut entwickelt. Es sind viele Werksautos im Einsatz, was es nicht einfacher macht. Für die Zeit, die ich im Vergleich zu anderen Fahrern im Auto sitze, bin ich mit meiner Leistung zufrieden, aber noch lange nicht am Ziel.

Die Serie hat sich gut entwickelt und hat sehr starke Fahrer. Wie schätzt du die Chancen für die Lamborghinis ein?
Wir haben ein gutes Auto und entwickeln uns Rennen für Rennen immer weiter. Es wird sicher nicht einfach, da die Konkurrenz auch nicht schläft. Wir sind natürlich abhängig von der BOP.

Dein Ziel für die Saison 2017?
Mein Ziel sind definitiv Podest Platzierungen und am Ende auf der Liste der Top Ten zu stehen, obwohl ich mir mehr wünsche.

Was ist dein persönliches Ziel als Rennfahrer?
Sich zwischen all den Werksfahrern zu etablieren und eventuell auch mal in einem Werksauto zu sitzen und einen bedeutenden Klassiker wie die 24h Nürburgring zu gewinnen.



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