Motorsport Content | Social Media | Blog

Driver Talk mit Christopher Zanella

Driver Talk mit Christopher Zanella

Beinahe die Hälfte der ADAC GT Masters Saison 2017 ist bereits vorbei und die Sommerpause hat begonnen. Style & Race hat diesen Moment für ein Interview mit Christopher Zanella genützt. Der HB Racing Fahrer blickt auf seine Anfänge im Rennsport zurück und gewährt uns Einblicke in seine Leidenschaft.

I1X_3066
Wie hat für dich der Weg in den Motorsport begonnen?
Ich war schon immer verrückt nach schnellen Autos! Mein Vater hatte früher auch das Hobby, Rennen zu fahren, was mich als Kind faszinierte. Meine ersten Kilometer konnte ich in der Go-Kart Halle sammeln. Bei meinem Debüt gewann ich auf Anhieb und als ich diesen Erfolg wiederholen konnte, bekam ich mein erstes Rennkart. Ich packte die Chance beim Schopf und so begann meine Rennsportkarriere.

Was bedeutet es dir, Rennfahrer zu sein?
Zuhause spreche ich eigentlich wenig über den Sport. Sobald ich aber im Auto sitze, genieße ich jeden Moment. Mit dem Spiegel die Wand im Ausgang einer Kurve zu berühren, das ist einfach ein ultimatives Gefühl, welches ich nicht missen möchte! Das ist es, was mich auf der Rennstrecke hält.

Du hattest deine Anfänge in der Formel-Welt und warst auch in der Formel 3 vertreten. Reizt dich eine Formelserie auch heute noch?
Es war eine sehr harte Zeit, aber ich würde es sofort noch einmal tun. Wenn ich heute zurückdenke, dann macht es mich schon ein bisschen stolz zu sehen, mit wem ich alles gefahren bin. Aber wenn ich von meinem Alter ausgehe, müsste ich schon längst in der Formel 1 sein.

In der FIA-Formel 2-Meisterschaft wurdest du 2011 Vizemeister. Gibt es ein Rennen, an das du dich besonders gerne erinnerst?
Das Wochenende in Magny-Course. Zuerst gewann ich ein Rennen im Regen und anschließend noch das zweite im Trockenen.

18622318_10203517700819674_1105298067877044848_n

Hast du ein Vorbild im Rennsport?
In den 80igern und 90igern waren sicherlich Stefan Bellof und Ayrton Senna das Maß aller Dinge. Michael Schumacher hat wiederum meine Zeit geprägt. Aktuell hat Lewis Hamilton für mich den absoluten Grundspeed.

Seit 2017 startest du mit HB Racing in der ADAC GT Masters. Die Serie hat sich gut entwickelt. Wie schätzt du die Chancen für die Lamborghinis ein?
Fahrertechnisch ist die Serie auf einem sehr hohen Niveau. Wir sind ein noch junges Team, welches die ein oder andere Erfahrung sammeln muss. Wir arbeiten hart daran, an die grünen Kollegen anschließen zu können!

Hast du ein Ziel für die Saison 2017?
Mein Ziel ist es, mir als Fahrer Respekt zu verschaffen und mit dem Team regelmäßig in die Punkte zu fahren.

Was ist dein persönliches Ziel als Rennfahrer?
Ich bin noch nicht lange im GT Sport, aber ich möchte mir dort einen Namen machen.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *